Arbeitsgruppe 3

Opferschutz / Opferhilfe

Jedes Jahr werden Menschen Opfer von Kriminalität. Hinter all diesen Taten stehen menschliche Schicksale, Ängste, Verletzungen und im Extremfall der Verlust eines nahen Angehörigen oder guten Freundes. Insbesondere die physischen und psychischen Traumata wirken lange nach der Tat fort und erschweren den Betroffenen die Suche nach individueller Hilfe.

Opferschutz und Opferhilfe sind elementare Bestandteile des Schutzes der Menschen in einem demokratischen Rechtsstaat. Die Opfer von Verbrechen dürfen nicht allein gelassen werden, sie müssen qualifizierte Hilfe und persönliche Zuwendung erhalten.

Die Hauptaufgabe der Arbeitsgruppe 3 ist es, Opferschutz und Opferhilfe als wesentliche Pfeiler der Inneren Sicherheit in Brandenburg zu stärkerer Beachtung zu verhelfen. Kriminalitätsbekämpfung fokussiert den Blick zunächst auf die Täter und übersieht leicht die Notwendigkeit des Schutzes der Opfer. Im Mittelpunkt staatlicher Tätigkeit steht vorrangig die täterorientierte Fallbearbeitung. Bürgernahe Polizeiarbeit, Unsicherheitsgefühle der Bevölkerung sowie festgestellte Erwartungen der Opfer erfordern jedoch eine verstärkte opferorientierte Herangehensweise. Opfer brauchen fachlich fundierten Rat, der es ihnen ermöglicht, sich in dieser außergewöhnlichen und schwierigen Situation zurecht zu finden und auch unter dem Einfluss starker physischer Belastung eigenverantwortlich entscheiden zu können, ob und welche Opferschutzeinrichtung sie in Anspruch nehmen wollen.

Leiter der Arbeitsgruppe 3 ist Herr Hans-Jürgen Helten, Referatsleiter im strafrechtlichen Grundsatzreferat und stellvertretender Abteilungsleiter im Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg. Aufgrund seiner Tätigkeit im Bundesjustizministerium im Bereich des Jugendstrafrechts und Täter-Opfer-Ausgleichs und der Leitung der Unterarbeitsgruppe „Schutz von Senioren“ im Landespräventionsrat verfügt er über wichtige Erfahrungen im Bereich des Opferschutzes /Opferhilfe.

Letzte Aktualisierung: 13.05.2013

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